Warum Cabernet Franc eine gute Wahl ist
Cabernet Franc ist eine alte rote Rebsorte, die Weine mit subtilem Duft und viel Charme hervorbringt. Oft gehen seine Qualitäten unter, da er im Schatten des viel bekannteren Cabernet Sauvignon steht. Wir klären Sie auf, warum es sich trotzdem lohnt, zu einer Flasche Cabernet Franc zu greifen.

Cabernet Franc ist ein vielseitiger Wein
Cabernet Franc ist eine farbintensive, fruchtige Rebe, was ihn für Verschnitt-Weine, z.B. Mouton Rothschild und Château Pétrus, prädestiniert. Doch es gibt ihn auch als reinsortigen Wein, besonders bekannt ist er aus dem Loire-Tal, wo er unter den regionalen Namen Chinon und Bourgeuil geführt wird. Im Vergleich zum Cabernet Sauvignon zeichnet sich der Cabernet Franc durch niedrigeren Tanningehalt aus, die Weine haben auch eine deutlich geringere Adstringenz und lassen sich daher schon jünger genießen. Die dezenteren Tannine führen auch dazu, dass man sie solo oder zum Essen genießen kann – im Gegensatz zu tanninreicheren Weinen wie dem Petite Syrah, zu denen ein herzhaftes Mahl vonnöten ist.

Cabernet Franc: lagerungsfähig, aber günstig
Die Cabernet Franc-Traube ist ertragreicher als die des Cabernet Sauvignon. Vielleicht deswegen sind die Weine vergleichsweise günstig. Obwohl die meisten von ihnen innerhalb von fünf Jahren konsumiert werden sollten, kann man einige von ihnen aber viel länger lagern. Durch die Lagerung erhält Cabernet-Franc dann Aromen von Schlamm, Leder, Trockenfrüchten und Nuss. 20 Jahre alte Cabernet Sauvignons oder Bordeaux sind für viele unerschwinglich. Cabernet Franc ist ein lagerungsfähiger Wein, der als günstigere Alternative durchaus Stand halten kann.



